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Amerikanische Gefühle - DuMont 2011

Was drauf steht

Susanne Heinrich erzählt von Frauen und Männern, die eines gemeinsam haben: Sie leiden an der Liebe. Sie geben sich hin, sie straucheln, sie verletzen sich.
Susanne Heinrichs Figuren sind erwachsen geworden – und mit ihnen ihre Probleme. Eine Frau verreist, um ihrer verlorenen Liebe zu entkommen. Auf Korsika lernt sie einen Mann kennen
und muss auf ihrem Weg um die Insel ein zweites Mal Abschied nehmen. Für eine andere Frau ist das Leben eine einzige verzweifelte Jagd nach der Droge Liebe. Sie gerät an alle möglichen Männer, dabei liebt sie eigentlich nur den einen. In San Francisco entdeckt eine dritte ihre Jugend wieder – an einem Wochenende feiert sie mit einigen Zufallsbekanntschaften ihre längst verloren geglaubte Freiheit.
Wie lassen sich Liebe und Sex vereinbaren? Kann man beides haben: Freiheit und Geborgenheit? Und wo liegen die Grenzen einer offenen Beziehung? Mit Härte und Zärtlichkeit folgt Susanne Heinrich ihren Figuren in enge Wohnungen, weite Wüsten, in Krankenhäuser und Hotels am Meer – überall dorthin, wo eine Welt auf der Kippe steht.


Was dran ist

Radio Fritz
"Ein verstörend schönes wahrhaftiges Buch."
UNICUM
"... so ehrlich, dass es manchmal wehtut [...] Dass andere Menschen genau gleich hilflos wie man selbst durch den Beziehungsirrgarten tappen, hat auch etwas Befreiendes. Besonders wenn es auf 300 Seiten so schön und spannend erzählt ist."
1 Live
"Die Figuren schwirren umher, zwischen guter Kinderstube, Bravo-Foto-Lovestorie-Kitsch und der nackten, fiesen Natur. [...] absolut großartig."
kulturnews.de
"Susanne Heinrich hat nach zwei halbgaren Romanversuchen zurückgefunden zu den Short Stories und damit zu ihrer eigentlichen Stärke: Heinrich kann Stimmungen antäuschen, sie kann Dialoge schreiben, die dem Leben entnommen sind, zwischen zwei Küssen mit trockenen Lippen. [...] Elegant."
Märkische Allgemeine
"Susanne Heinrich wiederum setzt auf den Kleinkrieg zwischen Mann und Frau. Nüchtern. Knapp. Unsentimental. [...] Ihre Geschichten funktionieren, weil sie verknappt, ohne lapidar zu werden."